März 8, 2026

Lonato: Im Epizentrum des Kartsports – Zwischen Weltmeistern, Haifischen und Piranhas

Das „Who is Who“ der Kart-Welt

Schon bei der Ankunft in Desenzano del Garda am 27. Februar war klar: Hier passiert etwas Großes. Die Hotels waren bis auf das letzte Zimmer mit Teams aus ganz Europa gefüllt – von Estland bis Portugal, von Finnland bis Spanien.

Der Samstagmorgen in Lonato war beeindruckend: Ein riesiges Fahrerlager, massive Motorhomes und eine Professionalität, die zeigt, warum dieser Ort als Mekka des Sports gilt. Mittendrin: Unser Team von MAD Performanceund Nees Racing, die uns gewohnt professionell in Stellung brachten.

Neues Material & Team-Stolz

Vor Ort wartete eine besondere Überraschung auf Vincent: Der neue Rennmotor war bereits eingebaut. Zudem gab es das lang ersehnte offizielle Team-Outfit von MAD Performance. Vom Rennoverall bis zur Regenjacke – die Kids (und wir!) waren stolz wie Bolle. Ein riesiges Dankeschön an Kathleen und Mario Hesse für die Organisation und an Max Hesse und Dan Harper für das erstklassige Branding!

Willkommen im Piranha-Becken

Dass Lonato anders ist, merkte Vincent spätestens im Vorstart der ersten Session. Wenn der amtierende Welt- und Europameister direkt neben dir steht, weißt du: Hier werden keine Gefangenen gemacht. Diese „Piranhas“ sitzen im Kart, seit sie laufen können.

Für Vincent galt es:

  1. Die Strecke unter extremem Stress lernen.

  2. Den Druck der Weltelite standhalten.

  3. Die eigene Linie finden, während Profis von allen Seiten drängen.

Besonders schön: Team-Spirit auf der Strecke

Ein echtes Highlight des Wochenendes: Erstmals trainierten alle fünf Teamfahrer von MAD Performance gemeinsam auf dem Asphalt von Lonato. Es war ein beeindruckendes Bild, unsere Farben so zahlreich vertreten zu sehen:

Vincent Stiffel (OK-N Senior)

Charlotte Tille (OK-N Senior)

Carlos Nees (OK-N Junior)

Luca Tafelmeier (Mini Gr.3)

Luca Brixius (Mini Gr.3)

Trotz eines Drehers von Vincent in der letzten Kurve des Tages – der das Kart kurzzeitig wie ein Offroad-Gefährt aussehen ließ – wurden alle Zielvorgaben des Teams erreicht. Die gegenseitige Unterstützung im Fahrerlager und das gemeinsame Training sind der beste Push für die kommenden Aufgaben.

Kampf gegen Nebel und Reifen-Nachteil

Der Sonntag startete um 8:00 Uhr mit dem obligatorischen Track-Walk. Die Herausforderung: Wir testeten mit MG Slicks, die für das anstehende Rennen (Trofeo Margutti) vorgeschrieben, aber rund 0,6 Sekunden langsamer als die gewohnten Vega-Reifen sind.

Zudem machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Nebel und Kälte sorgten für deutlich weniger Grip. Doch Vincent bewies mentale Stärke: Trotz der schlechteren Bedingungen und nachlassender Reifen verbesserte er seine Zeit vom Vortag um starke 0,8 Sekunden!

Das Finale: 1,5 Sekunden Steigerung

Der Dienstag setzte dem Trip die Krone auf. Bei bestem Frühlingswetter und einem frischen Satz Reifen pulverisierte Vincent seine persönliche Bestzeit um fast 1,5 Sekunden. Gegen Profis aus aller Welt zu bestehen, gibt den nötigen Push für die kommende Saison.

Fazit: Die Generalprobe sitzt

Lonato hat seinem Ruf alle Ehre gemacht. Als Neueinsteiger gegen die etablierte Weltelite einen kühlen Kopf zu bewahren, war die beste Schule, die man sich wünschen kann. Wir fühlen uns bereit!

Nächster Halt: Die 37. Trofeo Andrea Margutti (12.–15. März)! Wir sind jetzt schon aufgeregt und bereit für den ersten richtigen Schlagabtausch der Saison.

Bis bald,

Vincent, Anna & Ronny

Stiffel Racing